Forschungsfeld Fettstoffwechsel-Erkrankungen

FettstoffwechselDie Lebensweise in den Industrienationen hat sich in den letzten Jahren sehr verändert – immer weniger Bewegung steht einer erhöhten und ungesunden Ernährungsweise gegenüber. Die Bevölkerung weltweit wird zunehmend übergewichtig, erschreckenderweise auch immer mehr Kinder und Jugendliche. Österreich belegt im internationalen Vergleich bereits Rang 6: Über 50% der Männer und etwa ein Drittel der Frauen sind übergewichtig. Mit dem Übergewicht bis hin zur Adipositas nehmen die Fettstoffwechselstörungen und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken und Folgeerkrankungen immanent zu: von Diabetes über Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, erhöhter Cholesterinspiegel, koronare Herzkrankheiten, Schlaganfall, Nierenversagen, Augenveränderungen, Haut- und Nervenerkrankungen, Osteoarthritis bis hin zu einigen Krebserkrankungen (u.a. Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Prostatakrebs). Auch bei Alzheimer scheint als Auslöser ein gestörter Fettstoffwechsel im Gehirn eine Rolle zu spielen.
Die ForscherInnen an der Medizinischen Universität Graz beschäftigen sich mit großer internationaler Anerkennung sehr erfolgreich mit den Risikofaktoren Fettleibigkeit, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und Insulin-Resistenz, dem „tödlichen Quartett“.

Mehr Information auf der Homepage der Med Uni Graz.