Forschungsfeld Neurowissenschaften

NeurowissenschaftenNach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit mehr als eine Milliarde Menschen an Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Für Österreich bedeutet das, dass etwa ein Fünftel der Bevölkerung von Erkrankungen des Nervensystems betroffen ist. Dazu gehören neben Hirn- und Rückenmarksverletzungen, Krankheiten wie Parkinson, Demenz, Schlaganfall, Multiple Sklerose und psychiatrische Erkrankungen. Auf Grund der steigenden Lebenserwartung werden besonders alters-assoziierte neurologische Erkrankungen zunehmen und in 30 Jahren die Todesursache Nummer Eins sein. Neben persönlichem Leid erwachsen daraus auch enorme Kosten für Krankenhausaufenthalte, Arbeitsausfälle und die häufig jahrelange Betreuung.
Daher gehört die Erforschung des Gehirns und seiner Erkrankungen zu den wichtigsten Anliegen unserer Gesellschaft aus ethischen, sozialen aber auch aus ökonomischen Gründen.
Aber auch Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Schmerzbehandlung, der Suchterkrankungen und Ess-Störungen sind von großer gesundheitspolitischer Bedeutung.
Die neurowissenschaftlichen Forschung an der Medizinischen Universität Graz gilt als ein besonders aktives, erfolgreiches und entwicklungsfähiges Forschungsgebiet.

Mehr Informationen darüber auf der Homepage der MedUni Graz.