Forschungsfeld Krebsforschung

KrebsforschungKrebs – keine andere Diagnose versetzt uns so in Schrecken!
Auch dann wenn die Krebsforschung entscheidende Fortschritte gemacht hat und Früherkennung und Behandlungsmethoden immer besser werden und damit auch die Chancen auf dauerhafte Heilung.
Krebserkrankungen zählen nach den Erkrankungen des Herzkreislaufsystems zu der zweithäufigsten Todesursache in Österreich. Jährlich erkranken etwa 38.000 Menschen in Österreich an Krebs. Grundsätzlich kann jedes Organ des menschlichen Körpers von Krebs befallen werden, es gibt jedoch erhebliche Häufigkeitsunterschiede nach Alter, Geschlecht, Ernährungsgewohnheiten, geographischer Region, etc.
Bei den Frauen ist der Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung, gefolgt mit großem Abstand vom Gebärmutterkrebs und Darmkrebs. Bei Männern ist die häufigste Lokalisation die Prostata, ebenfalls mit Abstand gefolgt vom Darm und Harnblase.
Die häufigste Todesursache innerhalb der Krebserkrankungen ist bei den Frauen der Brustkrebs, bei den Männern jedoch nicht der Prostatakrebs, sondern der Lungenkrebs. Ebenfalls häufiger als der Prostatakrebs tritt bei Männern der Darmkrebs als Todesursache auf. Bei den Frauen reiht sich der Darmkrebs nach den bösartigen Tumoren der Brust und der Lunge erst an die dritte Stelle der krebsbedingten Todesursachen.
Die Steiermark liegt – im Österreichvergleich – bei Neuerkrankungen im Spitzenfeld bei Darmkrebs, bösartigen Neubildungen der Gebärmutter, und der Eierstöcke sowie bei Tumoren der Harnblase. Die im Durchschnitt geringste Sterblichkeitsrate bei Brustkrebs in Österreich liegt in der Steiermark. Laut der Eurocare-Studie wird den österreichischen Krebspatienten eine Überlebensdauer über dem europäischen Durchschnitt bescheinigt.

Die Erforschung von Krebserkrankungen an der Medizinischen Universität Graz hat traditionell einen hohen Stellenwert. Eine enge Zusammenarbeit von Grundlagenforschung und Klinischer Forschung garantiert neue Erkenntnisse und Erfolge.

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